Referenzen

Juli 2018

…mich hat es total erwischt und ich liege mit einer Mandelentzündung samt Fieber komplett flach.

Es geht wirklich gar nichts bei mir! Ich sehe mich leider gezwungen, die morgige Veranstaltung  absagen zu müssen. Total schade!

Ich hätte sehr gerne den Abschluss der Veranstaltung in der angenehmen Atmosphäre mitbekommen.

Vielen Dank für das Erleben eines interessanten und erkenntnisreichen Workshops, Herr Kluge. Ich habe sowohl für mich als auch für meine Praxis viel gelernt!

T…

Juni 2018

Sehr geehrter Prof. Dr. Kluge,

ich bereite gerade Unterricht vor und habe meinen Ordner aus ihrem Workshop SDK 3.3 Inklusion im SS 2015 (3 Jahre her, Wahnsinn…) geöffnet, meine LernPROZESSprotokolle durchgelesen. Mich überkam große Dankbarkeit für diesen Workshop, die ich Ihnen hier nochmals ausspreche.

Ebenso habe ich den Brief mit den 17 sommerlichen Hausaufgaben in der Hand. Diese sie erwärmen mir das Herz.

Ich habe wirklich viel bei Ihnen und Birgit in diesem Workshop gelernt. Sie beeinflussten mich in der Entwicklung meiner Lehrerpersönlichkeit positiv und ermutigten mich dazu noch tiefer in die Selbstreflexion zu gehen und auch mit meinen Schülern am Berufskolleg in diese Richtung zu arbeiten.

Wirklich, Herr Kluge, vielen, vielen Dank für Ihren Input und ihr Fachwissen!

Mit herzlichsten Grüßen

Antonia (anonymisiert)

Juni 2018

Hallo, zum ersten Mal in unserer Ehe verstehen wir uns und sind achtsam miteinander, bilden eine Elternachse…ich fühle mich gelassen befriedet und befreit und kann so sein und bleiben wie ich bin…auch wenn ich anders wahrnehme. Ich bin unendlich dankbar….und von dieser Mitte aus kann ich mit Lebensliebe arbeiten und wir sind als Eltern befähigt die Balance zu suchen und zu finden. Ich wertschätze das, was ich geben kann & nehmen darf.

Herzlich SMS

 

Juni 2018

Sehr geehrter Herr Kluge,

herzlichen Dank für den gestrigen Workshoptag, der mich wieder sehr bereichert hat.

Freundliche Grüße,
H. M.

LernPROZESSjournal vom 2.6.18

Mein heutiges LernPROZESSjournal führt mich zu der Auseinandersetzung mit dem „größeren Ganzen“ meines späteren Berufs. Herr Kluge sagte, dass der große Auftrag der Sonderpädagogik die ‚Veränderung’ ist. Diese Aussage klingt erstmal recht simple, ist aber gleichzeitig meiner Meinung nach sehr komplex und vor allem sehr zutreffend. Mir gefällt die Sichtweise auf meine spätere Profession. Denn je länger ich darüber nachdenke, desto mehr fällt mir ein, was ich möglicherweise verändern kann und werde: Sichtweisen, Einstellungen und Haltungen von anderen Lehrkräften, Eltern und Lernenden, Lernbedingungen, Situationen im Lernalltag etc. Die Liste ließe sich sicherlich noch erweitern. In dem Wort ‚Verändern‘ zeigt sich, dass auch die kleinen Schritte einer Veränderung gesehen und gewürdigt werden. Wäre dies nicht so, hieße es beispielsweise ‚Verbessern‘. Mit der grundlegenden Haltung  ‚Verändern‘  verbinde ich eine Offenheit und eine Person, die dem Gegenüber wertschätzend und empathisch entgegentritt. Heute weiß ich noch nicht, welche Aspekte, die einer Veränderung bedürfen, einmal auf mich zukommen werden. Dennoch hoffe ich, mich an die im Lernprozessjournal niedergeschriebenen Gedanken zurückerinnern zu können und die beschriebene Offenheit zu bewahren.

In diesem Kontext passt ein Verständnis von Schule, über die wir uns gestern ausgetauscht haben: ‚Schule sind Angebote, die an die SuS gemacht werden, um in ihrem Leben etwas zu verändern/etwas zu erreichen.‘ Auch diese Einstellung steht für mich in engem Zusammenhang mit der oben beschriebenen Offenheit. Als Lehrkraft mache ich vielfältige Angebote, die von den Lernenden wahrgenommen oder abgelehnt werden können. Jede Schülerin und jeder Schüler steht vor der Wahl, meine Angebote anzunehmen, die ich im Rahmen einer Willkommenskultur mache. Folgenden Appell möchte ich mir später bei der Ausübung meines Berufs in Erinnerung rufen:

  • Die Schülerin/der Schüler ist willkommen.
  • Die Schülerin/der Schüler ist wertgeschätzt.
  • Die Schülerin/der Schüler wird erwartet.

Ich möchte versuchen, für jede(n) Lernende(n) die mir bestmöglichen Angebote zu gestalten, damit sich alle Lernenden willkommen, wertgeschätzt und erwartet fühlen. Herr Kluge stellte uns die Frage, wie wir die drei oben gelisteten Aspekte der Willkommenskultur mit dem Fokus auf eine positive Sprachführung umsetzen möchten. Dies ist eine Frage, die ich mir in meinem späteren Schulalltag immer wieder stellen möchte und meine Haltung den Lernenden gegenüber im Rahmen der Frage immer wieder reflektieren möchte.

Gut gefallen hat mir der Ausdruck, den eine Besucherin unseres Workshops gestern verwendete: ‚Situationselastisch‘. Gerade als angehende Sonderpädagogin spielt diese Einstellung eine wichtige Rolle. Mir werden viele verschiedene Menschen und sehr unterschiedliche Situationen in meinem Berufsalltag begegnen. Ich wünsche mir, dass ich ‚situationselastisch‘ auf jede einzelne Person eingehen kann und in jeder Situation ‚situationselastisch‘ handeln werde. In diesem Zusammenhang fällt mir das Stichwort ‚Empathie‘ ein, über das wir uns gestern ausgetauscht haben. Herr Kluge bezeichnete es auch als das ‚Heilmittel‘. Im Duden steht zu dem Begriff Empathie folgendes: „Bereitschaft und Fähigkeit, sich in die Einstellungen anderer Menschen einzufühlen.“ (https://www.duden.de/rechtschreibung/Empathie) Um ‚situationselastisch‘ handeln zu können, bedarf es meiner Meinung nach vor allem an Empathie. Bei näherer Auseinandersetzung mit der Definition des Dudens fällt der Begriff ‚Bereitschaft‘ auf, der als Zusatz mit ‚Empathie als Fähigkeit‘ genannt wird. Auch dies ist ein Punkt, der für mich zentral ist. Ich muss bereit dazu sein, mich in die Einstellungen anderer Menschen hineinzuversetzen, um ihre Empfindungen, Gedanken und Emotionen erkennen und verstehen zu können. Im gestrigen Workshop wurde mir bewusst, dass eine empathische Haltung Übung verlangt. Ich hätte mich zuvor als sehr empathische Person beschrieben. In der persönlichen Auseinandersetzung mit dem Bericht von N. und M. bemerkte ich, dass es auch hinsichtlich der Bekundung von Empathie für mich herausfordernde Situationen in meinem späteren Beruf geben wird, vor allem in der Elternberatung. Während N. Schilderung der Ereignisse kreisten meine Gedanken hauptsächlich um die Ungläubigkeit des Gehörten. Ich dachte: „Das kann doch nicht wahr sein. Das Jugendamt kann doch Eltern nicht den Umgang mit ihrem Kind verbieten, wenn dieses den Umgang ausdrücklich wünscht. Habe ich alle notwendigen Informationen bekommen, um mir ein objektives Urteil bilden zu können?“ Ich merkte, dass mich meine ‚kritischen‘ Gedanken lähmten und es mir schwerfiel, den beiden Geschwistern meine Empathie verbal entgegenzubringen. Im Nachhinein stelle ich fest, dass ich in dieser Situation nicht ‚situationselastisch‘ gedacht und gehandelt habe. Ich habe versucht, das Gehörte mit meinen persönlichen Erfahrungen abzugleichen. Dabei habe ich keinerlei Erfahrungen mit dem Jugendamt, sondern bin bislang lediglich davon ausgegangen, dass das Jugendamt vordergründig das Wohl der Kinder sichert. In diesem Kontext erinnere mich an eine Frage, die gestern im Workshop aufgeworfen wurde: „Wer will ich in Konfliktsituationen bzw. Erziehungssituationen sein?“ Die Frage spielt auf die Rolle an, die ich in diesen Situationen einnehmen kann. Für mich lässt sich diese Frage auch auf Beratungssituationen übertragen. Möchte ich eine Beraterin sein, die das Gehörte kritisch reflektiert? Möchte ich eine Beraterin voll Mitgefühl sein? Wie nah lasse ich das Gehörte an mich heran? An dieser Stelle möchte ich mich erneut an den Begriff ‚situationselastisch‘ erinnern. Ich denke, dass ich je nach Situation unterschiedliche Beraterinnenrollen einnehmen werde.

An den letzten Aspekt anknüpfend, erscheint mir ein Zitat von Herrn Kluge passend: „Dein Gefühl ist dein Gefühl und soll nicht Macht über mich bekommen.“  Diese Einstellung betrachte ich als essentiell für die Begegnung mit anderen Menschen. Ich bemerke bei mir selbst, dass ich meine, die ‚Gefühlslage‘ meines Gegenübers zu interpretieren, um meine Haltung danach auszurichten bzw. mich anders zu verhalten. Im weiteren Verlauf des Gesprächs stellt sich jedoch des Öfteren heraus, dass ich den Gemütszustand der anderen Person falsch eingeschätzt habe. Daraus schließe ich, dass ich ausschließlich meine eigenen Emotionen kennen kann und die ‚vermeintlichen‘ Gefühle meines Gegenübers keine Macht über mich bekommen sollten. Gleichzeitig hebt das Zitat für mich auch eine gewisse Distanz zu der anderen Person hervor, die meiner Meinung nach nötig ist, um Situationen einschätzen zu können und im Gegensatz zum ausschließlichen leiten lassen von Gefühlen steht.

Der Film ‚Fish‘ hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Vor allem der oft gefallene Begriff der ‚Vision‘ ist mir gut in Erinnerung geblieben. Nicht nur für den Verkauf von Fisch, der den porträtierten Fischhandel weltberühmt machen soll, sondern auch für die Schule gelten die Grundsätze einer Vision gleichermaßen, wie mir bewusstwird:

  • „Engagiere dich“: Alle Personen wirken mit und übernehmen Verantwortung.
  • „Sei es“: Lebe die Vision jeden Tag. Sei dabei authentisch und gebe dein Bestes.
  • „Coache es“: Wir sind ein Team. Es gibt beim Coaching keine Hierarchien, sondern jede Person kann eine andere Person coachen. Coaching erfordert die Fähigkeit, sein Ego und seine Selbstgerechtigkeit aufzugeben, um offen zu sein. Wirst du gecoacht, dann interpretiere oder werte das Gehörte nicht, sondern höre die Wörter so, wie sie gesprochen werden.

Auf die Schule übertragen lassen sich die drei Grundsätze ebenfalls anwenden. Vor allem ist mir wichtig, dass die Lernenden und ich als Lehrkraft ein Team ohne Hierarchien sind. Alle Teammitgliederinnen und -mitglieder wirken an der Vision mit, geben tagtäglich ihr Bestes und übernehmen Verantwortung. Durch den Film habe ich mich Anregung bekommen, mich mit der Frage auseinandersetzen, was meine Vision bezüglich meines Berufs als Sonderpädagogin ist.

 

Mai 2018

Heute erlebte ich einen sehr schönen und interessanten Tag im Workshop in der Kölner Uni. Wertvoll, Wertschätzend. Was nehme ich mit?

Kommunikation ist Krise. Richtige Kommunikation ist Streit bis die Ethik stimmt.

Bewiesen wurde, daß alles was wir hören nur eine Meinung ist und kein Fakt.

Das was ich letztes Jahr bereits lernte, bestätigt sich im neuen Kurs.

H. W. (Name ist bekannt!)

 

Februar 2018

Hallo Herr Kluge!

Ich hoffe das es Ihnen und ihrer Frau gesundheitlich gut geht. Leider kann ich derzeit nicht auf den offenen Raum Ihrer Supervision zurückgreifen, was mir fehlt!  Das kam doch schon etwas überraschend für mich das Ihre Veranstaltung nicht wie gewohnt in nettem Kreise stattfand. Ich hoffe auf baldiges Wiedersehen und wünsche weiterhin eine schöne Woche, viele Grüsse T. M.

Februar 2018

 

Liebster Herr Prof. Dr. Kluge,

überwältigt von “Echten-Gefühlen” bin ich dankbar für diese Anerkennung . Früher fühlte ich mich als ein verlorener Mensch. Früher? Früher als Jugendlicher und Erwachsener. Humanistische Gedanken trug ich immer in mir. “Immer” ? Immer bedeutet das es mir unangenehm war dieses zu zeigen. Stetig Angst als Sonderling zu gelten als Mensch welcher seltsame Gedanken pflegt.
Ich bin der Überzeugung das es vorgesehen war diesen Weg zu gehen wozu auch das Treffen ihrer Person zählt.

Wäre ich ein Buddhist ,würde ich sagen ich bin kurz vor der Erleuchtung.

Ich danke für unsere Bekanntschaft .

 

Danke.

November 2017

Sehr geehrter Herr Professor Kluge,

Ich bin sehr bewegt über die Mühe und die Anerkennung aus so berufenen Munde.

Herzlichen Dank.

Bei viel Gegenwind beflügelt eine so positive Rückmeldung ungemein.

Ihr Brief kommt an meine “Positive Energie” Wand.

 

Einen schönen Tag.

Mit freundlichen Grüßen

N.N.

 

November 2017

Hallo Herr Kluge,

ich freue mich von Ihnen lernen zu dürfen. Ich habe einige erste Workshop Eröffnungen von Ihnen erlebt. Diese Eröffnung hat mich beeindruckt und begeistert. Ich hörte von Ihnen was Sie bewegt die Studenten zu begleiten, Sie haben sich menschlich gezeigt und zu der Gruppe eine respektvolle Beziehung aufgebaut. Sie haben Ihre Mission “verkauft” und ich habe sie Ihnen bereitwillig “abgekauft”( das sind unzutreffende Begriffe, aber beschreiben meine Wahrnehmung). 

Eine lebhafte Gruppe entstand unter Ihrer Leitung und hielt das Niveau bis 16.00h. Was Sie vorleben ist eine LEHRKUNST. Alles was Sie den Studenten zeigen, können diese später anwenden. 

Ich schreibe mein LPJ noch, habe momentan aber meine Gedanken in der Lösungsfindung unsrer Situation.

Liebe Grüße N.N.

 

Oktober 2017

Sehr geehrter Herr Prof Kluge

Bisher haben wir Ihnen unsere Wertschätzung und Dankbarkeit vor unserem Kontaktabbruch nicht zum Ausdruck gebracht und ich kann nur hoffen, dass Sie die Entschuldigung dafür in aller Form uns glauben.

Ich und auch *Steffen sind Ihnen und Ihren Mitarbeiterinnen zutiefst dankbar, weil Sie uns als Menschen angenommen haben und uns mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben, wie kaum jemand anderes!!! Wahrhaftig!!!

*Bettina und *Steffen

*Namen geändert

 

 Juli 2017

„Ich erlebte die die meiste Zeit über in emotionaler Balance, insbesondere den Anfang des Workshops empfand ich als vertrauensvoll und offen“ .

„Ich bin zufrieden und froh, dass ich im Workshop war […]“.

„Für mich persönlich stand Kommunikation, Bewusstheit und Beziehungsgestaltung thematisch im Vordergrund, und das sind alles Themen, die  mich    interessieren    und    neugierig   machen“.

 „Die Hervorhebung der Beziehung im pädagogischen Handeln, insbesondere im FSP Emo/Soz hat auch mein Interesse geweckt und ich fühle mich neugierig diesbezüglich“.

 „Welche Gefühle erlebe ich noch nach dieser Workshopeinheit? Zufriedenheit“.