Referenzen

 März 2019

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März 2019

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März 2019

Mein LernPROZESSportfolio abschließend, möchte ich nun   versuchen   ein paar abschließende Worte der Dankbarkeit und Anerkennung für mich und Sie, meine Workshop­Begleiter, zu formulieren.

Alles passiert aus einem Grund – everything happens for a reason - das habe ich schon zuvor erwähnt und es ist meine tiefe Überzeugung. Es hat einen Grund , dass es mich und Sie auf dieser Welt gibt, es hat einen Grund, dass ich so viel Leid ertragen musste, bis ich zum heutigen Punkt meiner Verfassung kommen konnte, es hat einen Grund , dass im Oktober 2018 den Workshop zum ersten Mal betreten habe und Sie kennenlernen durfte und es hat einen Grund, dass sich mein Lern.P.ROZESS  eher in  meinem Inneren, als in  meinem Mitwirken  in der  Gruppe abgespielt hat. Alles passiert, weil gerade jetzt die Zeit dafür ist, weil es „im Raum steht”. Den wahrhaftigen Grund erkennt jeder im Rahmen seiner subjektiven Weltanschauung, und ich weiß heute , dass ein Teil dessen war, dass es an der Zeit war mir selbst aktiv zu zuhören, meine innere Stimme wahrzunehmen , die nach Verantwortung verlangte , die danach verlangte ein Umdenken zu initiieren, eine neue Richtung der Lebensweise einzuschlagen, und mutig zu sein, das Vergangene , was so präsent, so schmerzhaft und so verinnerlicht war, hinter mir zu lassen und neues, fremdes, unberechenbares Terra in zu betreten , dessen Weite und Möglichkeiten, ich mir nie hätte erträumen lassen.

In der Zeit in der mich die Workshopeinheiten  begleitet  haben,  hatte ich die Möglichkeit die Gesundheit meiner Emotionalität wiederzuerlangen,  eine  Vielfalt  an  Lernprozessen anzutreten, so viele bereichernde Impulse zu empfangen, so viel Neues zu  entdecken,  was vielleicht sogar schon immer ein Teil von mir war, meine Ressourcen und Potentiale  neu aufzustellen und neu zu bewerten und durch alle diese ich- stärk enden Reflexionsmomente, gleichzeitig ein Fundament für meine berufliche Zukunft als Lehrerin der emotional – sozialen Förderung aufzubauen . WOW! Ich bin immer noch sprachlos und überwältigt, dass ich das geschafft habe, dass ich nicht aufgegeben habe und am Widerstand, der immer wieder an meine Tür klopfte, stolz entlang geschritten bin. Ich bin dankbar, für meine neuen Erkenntnisse, meine neue Weisheit.

Dazu beigetragen hat mit unglaublicher Stärke auch das Verfassen dieses Lernportfolios. Ich möchte es als wertvolles Referenzmedium für meine weitere persönliche als auch berufliche Zukunft nutzen, in der ich meine Entwicklung und Professionalisierung immer wieder reflektieren werde. Ich kann immer wieder auf meine hier gesammelten Vorsätze, meine Ideen,  meine Mantren zurückkommen, und mich dieser fruchtbaren Zeit des Wandel s, als einen meiner großen ,,turn ing po ints ” meines Lebens zurückerinnern.

Nun danke ich zum Abschluss noch einmal Ihnen, Herr Prof. Kluge. Unter anderem durch Sie habe ich wertvolle Impulse für eine Neuorientierung meines Lebens erlangt und bin endlich auf einen Weg angekommen, auf dem ich mich sicher und geborgen, neugierig und froh, professionell und intelligent fühle und entfalten kann. Ab nun an, möchte ich jedem Tag die Chance geben der beste meines Lebens zu werden, und dass Sie geschafft haben, so eine Lebensfreude in mir hervorzurufen, dafür schätze ich sie und möchte meine tiefste Anerkennung für ihre empathische Haltung, ihre kraftvolle Geduld & Ruhe, ihre barmherzige Härte und ihre Zuversicht aussprechen . Ich bin auf dem Weg und bin gespannt, neugierig und voller Tatendrang für das, was die Zukunft für mich bereithält.

NA MASTE.

 

März 2019

Sehr geehrter Herr Dr. Kluge.

Sehr erfolgreich arbeiten Sie und ich nun schon seit Monaten zusammen an meinem Erziehungsalltag.

Auch zu nicht vertraglich vereinbarten Zeiten standen Sie mir stets mit Rat und Fachwissen zur Seite. Ich danke

Ihnen für das Privileg, mich bei Ihnen stets melden zu dürfen, wenn ich mich in einen qualitativ hochwertigen

Austausch einbringen wollte. Begeistert über Ihre zeitnahe Rückmeldung freute ich mich jedes Mal darüber, wie

schnell ich die Schwere meiner Situation/Begebenheit mir selbst nehmen konnte.

Um so mehr freue ich mich, bald wieder ein paar Stunden Einzelcoaching wahrnehmen zu dürfen, das erleichtert

mein Gewissen. Danke.

Mareike N. (anonymisiert)

März 2019

Ich glaube nicht daran, dass die Zeit jede erlittene Wunde heilt.

Die Zeit hilft und macht manches erträglicher.

Nach einer Weile hörte ich zu weinen auf.

Die Wunde zerfrisst mich nicht mehr täglich.

Mir geht es jetzt besser.

Ich lächle wieder!

Ich erlebe sogar erfreuliche Tage.

Doch ist die Wunde immer noch spürbar.

Ich  lernte bei und von Ihnen, damit zu leben.

Ich lernt die Schmerz-Situation anzunehmen und gewöhnte mich an den Schmerz.

Jedoch bedeutet es nicht, dass diese Wunde jemals aufhört zu schmerzen.

Mein Schmerz sitzt tief in meiner Seele.

Und er bringt mich immer noch zum Trauern, wenn ich an ihn denke.

Dieser Schmerz wirft mich immer noch aus der Bahn, wenn mich etwas daran erinnert.

Ich erlebe immer wieder Momente, in denen mein Herz vor Schmerz zu zerbrechen droht.

Ich vermute, dass die Zeit diese Wunde niemals heilen wird.

Ich bin mir sicher, es wird mit der Zeit erträglicher

Doch da ist diese Narbe, die bisher nicht verschwand.

Da sind diese Verletzungen, die mich immer wieder an trüben Tagen an meine Schmerzen erinnern.

 

Mary (Name geändert) im Erziehungspsychologischen Training im IKN

März 2019

… Dies ist der Grund dafür, wieso ich gestern in einer JazzCombo mutig drauflos mitgespielt habe…..Das erste Impro-Solo war für mich zufriedenstellend – ich spielte kopflos einfach drauflos…dann plötzlich hab ich gemerkt, dass ich keine Noten habe und keine Ahnung, was das für ein Musikstück ist, wie es heißt und was für ein Rhytmusgenre…..und ich hab’ s danach versemmelt….UND….(oh wunder) hab mich nicht über meinen Nicht-Perfektionismus geärgert, weil es dennoch Spaß gemacht hat und ich mir auf die Schulter geklopft habe, so mutig zu sein……laut ausgesprochen zu haben, wie s ist:”…ich will mich ja in der Band ausprobieren….manchmal klappts halt und manchmal stellt sich heraus an welcher Stelle ich ansetzen muss, um an der richtigen Stelle weiter üben zu können.  Das konnten/haben die Bandmitglieder (6Männer 60+ und 1Frau30+,…unter ihnen…Psychologin, Mathe-Politik-Lehrer, Sonderpädagogen, Musiklehrer(ach neeee!) ertragen können…. Yeah, ….auf jedenfall wollen die mich Donnerstag wieder mit dabei haben….und ich gehe wieder hin…weil ich dort bin, wie ich bin…ein spielendes an sich selbst experimentierendes  Spielkind unter anderen spielenden experimentierenden Spielkindern…..also in bester Gesellschaft Gleichgesinnter. In der Kinderbegleitung sagt mir das…..die Kinder sind perfekt, solange die Eltern aufhören sich mental zu sorgen und sie dann verbiegen/disziplinieren/konsequentieren wollen.,um die “Noten” zu lesen/zu lernen ihr Kind sei gut,…es ist der Kopf der das Kind erzog, jetzt ist es an der Zeit unseren Kopf mentalen Perfektionismusstrebens zu beruhigen, indem wir uns menschlich unperfekt herzlich uns SELBST (er)klärend (verantwortend) ausprobieren…ich hab s probiert und es macht Freude! Da hüpft das Herz und läd andere zum Mithüpfen ein! ….und bald dann auch die eigenen Kinder….darauf vertraue ich jetzt.

Mary S. (Name geändert)

 

Februar 2019

Ihr „Erziehungspsychologischer TrainingsMarathon“

diente mir über die Wochen als Trainingsanreiz, mit Erfolg

– Aktives Zuhören
– meine Aussagen auf Wertschätzung hin prüfen, bevor ich sie tätige
– mehr meine bereits getätigten Aussagen und Handlungen reflektieren, was diese bei
– meinem Gegenüber ausgelöst haben könnten und darauf ansprechen
– meine Gefühle besser einordnen und dadurch weniger impulsiv handeln

– „Zeichne ein Bild des Problems“ kam mir am Anfang zu simpel vor und wieder sehr Zeit intensiv. Danach habe ich festgestellt, dass ich nicht nur „stolz“ auf meine kreative Umsetzung war, sondern mich auch bereinigt fühlte. Sonst schreibe ich mir meine Probleme und meine Trauer von der Seele, was mir immer sehr hilft, zumeist in Briefform adressiert an betreffende Person, oder an mich selbst. Ich denke schon, dass ich sicher noch einmal ein Bild des Problems zeichnen werde.

N.N. (Name i. d. Redaktion bekannt)

 

Januar 2019

Danke für alles was Sie uns im Workshop Fit4Feedback beigebracht haben,

vieles davon wird mir später auf der Arbeit helfen (aber natürlich auch schon jetzt).

NN (Autorin bekannt)

 

Januar 2019

Lieber Professor Kluge,

mit Hilfe der Unterlagen, die ich von Ihnen bekommen habe, konnte ich bereits eine Verbesserung der

Situation mit M. erreichen. Gerne können wir uns darüber in der bevorstehenden Supervision am Freitag austauschen.

Einen ganz herzlichen Dank!

Liebe Grüße

N.N.

 

Januar 2019

Liebe Frau Lankes,
herzlichen Dank für Weiterleitung der Unterlagen. Der Inhalt bietet mir viele neue Anregungen für meinen Berufsalltag!
Freundliche Grüße
N. N.

 

Januar 2019

…Weiterhin dachte ich heute erneut an unser Gespräch zurück, wie wichtig die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen Studenten und Dozenten sind und wie darauf in meiner bisherigen Studienlaufbahn eingegangen wurde. Daher für Sie als Feedback: Ich empfinde Ihr Verhalten mir gegenüber als sehr wertschätzend und vertrauensschenkend und das motiviert mich ungemein und gibt mir Mut an mich selbst zu glauben! Liebe Grüße J.

 

Januar 2019

Hallo Herr Kluge,
Danke für die schnelle Rückmeldung. Wie ich eben erfuhr, gab es da wohl einen Irrtum und die Note steht fest. Ich bin sehr erleichtert! An dieser Stelle möchte ich Ihnen auch meinen tief empfundenen Dank aussprechen für Ihre tatkräftige und professionelle Unterstützung und Begleitung in dieser wichtigen Phase meines Studiums! Also vielen, vielen Dank Herzlichst N.N.

 

Dezember 2018

Sehr geehrter Herr Professor Kluge,

ich nehme an, dass Sie Frau L. empfohlen haben, dieses Signal an mich zu senden.
Es tut gut, dass Sie mich nicht vergessen haben!

Ich habe von Ihnen viel gelernt, auch zu rekapitulieren.

Manche Prinzipien, z.B. wie ich dem “reaktiven Verhalten” vorbeugen kann, sind weitgehend beherrscht.

Nicht immer anwendbar beim mittlerweile 27-jährigen Sohn.

Der Text “Achtsam erziehen” beinhaltet eine kostbare bildhafte Empfehlung zum Innehalten: Die Sauerstoffmaske, welche im Flugzeug zuerst die Erwachsenen aufzusetzen haben.

Die “Emotionalen Trigger” sind auch gut, sowie die rein sprachliche Empfehlung “Sie sind nicht Ihr Gefühl und Sie müssen nicht auf dieses Gefühl reagieren”.

Kurzum: Vielen Dank für Ihre achtsame Behandlung unseres Be-Ziehung!

Ich verbleibe mit den besten Wünschen, insbesondere Gesundheit, für Ihre Frau und Sie.
Ihr N. N. (Name ist Adressaten bekannt)

 

Oktober 2018

Guten Abend Herr Kluge,

ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen und das LernPROZESSjournal. Ich bin seit über vier Jahren mit Begeisterung bei Ihren Workshops und hoffe schon seit längerem, dass die Studierenden die Wichtigkeit der Informationen, die Sie ihnen in den Workshops mitteilen, verstehen oder mitnehmen. Ich fahre jedes Mal mit neuen Erkenntnissen und gestärkt nach Hause. Ich sehe Sie als meinen Mentor.

Mich motivierte erneut, von Ihnen dieses Zitat zu lesen:

„Was man lernen muss, um es zu tun, das lernen Sie, indem Sie es tun.“

(Aristoteles)

 

August 2018

Guten Abend, guten Morgen Herr Kluge,

– Sie haben mich über all die Jahre, durch

meine schwerste Zeit im Leben

getragen und begleitet.

– Sie waren es, der mich stets ermuntert

hat, an mich, an die Beziehung und an

die Bindung zu glauben.

– Sie haben zu jeder Zeit an das Wunder

geglaubt….

DANKE!

 

Juli 2018

…mich hat es total erwischt und ich liege mit einer Mandelentzündung samt Fieber komplett flach.

Es geht wirklich gar nichts bei mir! Ich sehe mich leider gezwungen, die morgige Veranstaltung  absagen zu müssen. Total schade!

Ich hätte sehr gerne den Abschluss der Veranstaltung in der angenehmen Atmosphäre mitbekommen.

Vielen Dank für das Erleben eines interessanten und erkenntnisreichen Workshops, Herr Kluge. Ich habe sowohl für mich als auch für meine Praxis viel gelernt!

T…

 

Juni 2018

Sehr geehrter Prof. Dr. Kluge,

ich bereite gerade Unterricht vor und habe meinen Ordner aus ihrem Workshop SDK 3.3 Inklusion im SS 2015 (3 Jahre her, Wahnsinn…) geöffnet, meine LernPROZESSprotokolle durchgelesen. Mich überkam große Dankbarkeit für diesen Workshop, die ich Ihnen hier nochmals ausspreche.

Ebenso habe ich den Brief mit den 17 sommerlichen Hausaufgaben in der Hand. Diese sie erwärmen mir das Herz.

Ich habe wirklich viel bei Ihnen und Birgit in diesem Workshop gelernt. Sie beeinflussten mich in der Entwicklung meiner Lehrerpersönlichkeit positiv und ermutigten mich dazu noch tiefer in die Selbstreflexion zu gehen und auch mit meinen Schülern am Berufskolleg in diese Richtung zu arbeiten.

Wirklich, Herr Kluge, vielen, vielen Dank für Ihren Input und ihr Fachwissen!

Mit herzlichsten Grüßen

Antonia (anonymisiert)

 

Juni 2018

Hallo, zum ersten Mal in unserer Ehe verstehen wir uns und sind achtsam miteinander, bilden eine Elternachse…ich fühle mich gelassen befriedet und befreit und kann so sein und bleiben wie ich bin…auch wenn ich anders wahrnehme. Ich bin unendlich dankbar….und von dieser Mitte aus kann ich mit Lebensliebe arbeiten und wir sind als Eltern befähigt die Balance zu suchen und zu finden. Ich wertschätze das, was ich geben kann & nehmen darf.

Herzlich SMS

 

Juni 2018

Sehr geehrter Herr Kluge,

herzlichen Dank für den gestrigen Workshoptag, der mich wieder sehr bereichert hat.

Freundliche Grüße,
H. M.

LernPROZESSjournal vom 2.6.18

Mein heutiges LernPROZESSjournal führt mich zu der Auseinandersetzung mit dem „größeren Ganzen“ meines späteren Berufs. Herr Kluge sagte, dass der große Auftrag der Sonderpädagogik die ‚Veränderung’ ist. Diese Aussage klingt erstmal recht simple, ist aber gleichzeitig meiner Meinung nach sehr komplex und vor allem sehr zutreffend. Mir gefällt die Sichtweise auf meine spätere Profession. Denn je länger ich darüber nachdenke, desto mehr fällt mir ein, was ich möglicherweise verändern kann und werde: Sichtweisen, Einstellungen und Haltungen von anderen Lehrkräften, Eltern und Lernenden, Lernbedingungen, Situationen im Lernalltag etc. Die Liste ließe sich sicherlich noch erweitern. In dem Wort ‚Verändern‘ zeigt sich, dass auch die kleinen Schritte einer Veränderung gesehen und gewürdigt werden. Wäre dies nicht so, hieße es beispielsweise ‚Verbessern‘. Mit der grundlegenden Haltung  ‚Verändern‘  verbinde ich eine Offenheit und eine Person, die dem Gegenüber wertschätzend und empathisch entgegentritt. Heute weiß ich noch nicht, welche Aspekte, die einer Veränderung bedürfen, einmal auf mich zukommen werden. Dennoch hoffe ich, mich an die im Lernprozessjournal niedergeschriebenen Gedanken zurückerinnern zu können und die beschriebene Offenheit zu bewahren.

In diesem Kontext passt ein Verständnis von Schule, über die wir uns gestern ausgetauscht haben: ‚Schule sind Angebote, die an die SuS gemacht werden, um in ihrem Leben etwas zu verändern/etwas zu erreichen.‘ Auch diese Einstellung steht für mich in engem Zusammenhang mit der oben beschriebenen Offenheit. Als Lehrkraft mache ich vielfältige Angebote, die von den Lernenden wahrgenommen oder abgelehnt werden können. Jede Schülerin und jeder Schüler steht vor der Wahl, meine Angebote anzunehmen, die ich im Rahmen einer Willkommenskultur mache. Folgenden Appell möchte ich mir später bei der Ausübung meines Berufs in Erinnerung rufen:

  • Die Schülerin/der Schüler ist willkommen.
  • Die Schülerin/der Schüler ist wertgeschätzt.
  • Die Schülerin/der Schüler wird erwartet.

Ich möchte versuchen, für jede(n) Lernende(n) die mir bestmöglichen Angebote zu gestalten, damit sich alle Lernenden willkommen, wertgeschätzt und erwartet fühlen. Herr Kluge stellte uns die Frage, wie wir die drei oben gelisteten Aspekte der Willkommenskultur mit dem Fokus auf eine positive Sprachführung umsetzen möchten. Dies ist eine Frage, die ich mir in meinem späteren Schulalltag immer wieder stellen möchte und meine Haltung den Lernenden gegenüber im Rahmen der Frage immer wieder reflektieren möchte.

Gut gefallen hat mir der Ausdruck, den eine Besucherin unseres Workshops gestern verwendete: ‚Situationselastisch‘. Gerade als angehende Sonderpädagogin spielt diese Einstellung eine wichtige Rolle. Mir werden viele verschiedene Menschen und sehr unterschiedliche Situationen in meinem Berufsalltag begegnen. Ich wünsche mir, dass ich ‚situationselastisch‘ auf jede einzelne Person eingehen kann und in jeder Situation ‚situationselastisch‘ handeln werde. In diesem Zusammenhang fällt mir das Stichwort ‚Empathie‘ ein, über das wir uns gestern ausgetauscht haben. Herr Kluge bezeichnete es auch als das ‚Heilmittel‘. Im Duden steht zu dem Begriff Empathie folgendes: „Bereitschaft und Fähigkeit, sich in die Einstellungen anderer Menschen einzufühlen.“ (https://www.duden.de/rechtschreibung/Empathie) Um ‚situationselastisch‘ handeln zu können, bedarf es meiner Meinung nach vor allem an Empathie. Bei näherer Auseinandersetzung mit der Definition des Dudens fällt der Begriff ‚Bereitschaft‘ auf, der als Zusatz mit ‚Empathie als Fähigkeit‘ genannt wird. Auch dies ist ein Punkt, der für mich zentral ist. Ich muss bereit dazu sein, mich in die Einstellungen anderer Menschen hineinzuversetzen, um ihre Empfindungen, Gedanken und Emotionen erkennen und verstehen zu können. Im gestrigen Workshop wurde mir bewusst, dass eine empathische Haltung Übung verlangt. Ich hätte mich zuvor als sehr empathische Person beschrieben. In der persönlichen Auseinandersetzung mit dem Bericht von N. und M. bemerkte ich, dass es auch hinsichtlich der Bekundung von Empathie für mich herausfordernde Situationen in meinem späteren Beruf geben wird, vor allem in der Elternberatung. Während N. Schilderung der Ereignisse kreisten meine Gedanken hauptsächlich um die Ungläubigkeit des Gehörten. Ich dachte: „Das kann doch nicht wahr sein. Das Jugendamt kann doch Eltern nicht den Umgang mit ihrem Kind verbieten, wenn dieses den Umgang ausdrücklich wünscht. Habe ich alle notwendigen Informationen bekommen, um mir ein objektives Urteil bilden zu können?“ Ich merkte, dass mich meine ‚kritischen‘ Gedanken lähmten und es mir schwerfiel, den beiden Geschwistern meine Empathie verbal entgegenzubringen. Im Nachhinein stelle ich fest, dass ich in dieser Situation nicht ‚situationselastisch‘ gedacht und gehandelt habe. Ich habe versucht, das Gehörte mit meinen persönlichen Erfahrungen abzugleichen. Dabei habe ich keinerlei Erfahrungen mit dem Jugendamt, sondern bin bislang lediglich davon ausgegangen, dass das Jugendamt vordergründig das Wohl der Kinder sichert. In diesem Kontext erinnere mich an eine Frage, die gestern im Workshop aufgeworfen wurde: „Wer will ich in Konfliktsituationen bzw. Erziehungssituationen sein?“ Die Frage spielt auf die Rolle an, die ich in diesen Situationen einnehmen kann. Für mich lässt sich diese Frage auch auf Beratungssituationen übertragen. Möchte ich eine Beraterin sein, die das Gehörte kritisch reflektiert? Möchte ich eine Beraterin voll Mitgefühl sein? Wie nah lasse ich das Gehörte an mich heran? An dieser Stelle möchte ich mich erneut an den Begriff ‚situationselastisch‘ erinnern. Ich denke, dass ich je nach Situation unterschiedliche Beraterinnenrollen einnehmen werde.

An den letzten Aspekt anknüpfend, erscheint mir ein Zitat von Herrn Kluge passend: „Dein Gefühl ist dein Gefühl und soll nicht Macht über mich bekommen.“  Diese Einstellung betrachte ich als essentiell für die Begegnung mit anderen Menschen. Ich bemerke bei mir selbst, dass ich meine, die ‚Gefühlslage‘ meines Gegenübers zu interpretieren, um meine Haltung danach auszurichten bzw. mich anders zu verhalten. Im weiteren Verlauf des Gesprächs stellt sich jedoch des Öfteren heraus, dass ich den Gemütszustand der anderen Person falsch eingeschätzt habe. Daraus schließe ich, dass ich ausschließlich meine eigenen Emotionen kennen kann und die ‚vermeintlichen‘ Gefühle meines Gegenübers keine Macht über mich bekommen sollten. Gleichzeitig hebt das Zitat für mich auch eine gewisse Distanz zu der anderen Person hervor, die meiner Meinung nach nötig ist, um Situationen einschätzen zu können und im Gegensatz zum ausschließlichen leiten lassen von Gefühlen steht.

Der Film ‚Fish‘ hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Vor allem der oft gefallene Begriff der ‚Vision‘ ist mir gut in Erinnerung geblieben. Nicht nur für den Verkauf von Fisch, der den porträtierten Fischhandel weltberühmt machen soll, sondern auch für die Schule gelten die Grundsätze einer Vision gleichermaßen, wie mir bewusstwird:

  • „Engagiere dich“: Alle Personen wirken mit und übernehmen Verantwortung.
  • „Sei es“: Lebe die Vision jeden Tag. Sei dabei authentisch und gebe dein Bestes.
  • „Coache es“: Wir sind ein Team. Es gibt beim Coaching keine Hierarchien, sondern jede Person kann eine andere Person coachen. Coaching erfordert die Fähigkeit, sein Ego und seine Selbstgerechtigkeit aufzugeben, um offen zu sein. Wirst du gecoacht, dann interpretiere oder werte das Gehörte nicht, sondern höre die Wörter so, wie sie gesprochen werden.

Auf die Schule übertragen lassen sich die drei Grundsätze ebenfalls anwenden. Vor allem ist mir wichtig, dass die Lernenden und ich als Lehrkraft ein Team ohne Hierarchien sind. Alle Teammitgliederinnen und -mitglieder wirken an der Vision mit, geben tagtäglich ihr Bestes und übernehmen Verantwortung. Durch den Film habe ich mich Anregung bekommen, mich mit der Frage auseinandersetzen, was meine Vision bezüglich meines Berufs als Sonderpädagogin ist.

 

Mai 2018

Heute erlebte ich einen sehr schönen und interessanten Tag im Workshop in der Kölner Uni. Wertvoll, Wertschätzend. Was nehme ich mit?

Kommunikation ist Krise. Richtige Kommunikation ist Streit bis die Ethik stimmt.

Bewiesen wurde, daß alles was wir hören nur eine Meinung ist und kein Fakt.

Das was ich letztes Jahr bereits lernte, bestätigt sich im neuen Kurs.

H. W. (Name ist bekannt!)

 

Februar 2018

Hallo Herr Kluge!

Ich hoffe das es Ihnen und ihrer Frau gesundheitlich gut geht. Leider kann ich derzeit nicht auf den offenen Raum Ihrer Supervision zurückgreifen, was mir fehlt!  Das kam doch schon etwas überraschend für mich das Ihre Veranstaltung nicht wie gewohnt in nettem Kreise stattfand. Ich hoffe auf baldiges Wiedersehen und wünsche weiterhin eine schöne Woche, viele Grüsse T. M.

Februar 2018

 

Liebster Herr Prof. Dr. Kluge,

überwältigt von “Echten-Gefühlen” bin ich dankbar für diese Anerkennung . Früher fühlte ich mich als ein verlorener Mensch. Früher? Früher als Jugendlicher und Erwachsener. Humanistische Gedanken trug ich immer in mir. “Immer” ? Immer bedeutet das es mir unangenehm war dieses zu zeigen. Stetig Angst als Sonderling zu gelten als Mensch welcher seltsame Gedanken pflegt.
Ich bin der Überzeugung das es vorgesehen war diesen Weg zu gehen wozu auch das Treffen ihrer Person zählt.

Wäre ich ein Buddhist ,würde ich sagen ich bin kurz vor der Erleuchtung.

Ich danke für unsere Bekanntschaft .

 

Danke.

November 2017

Sehr geehrter Herr Professor Kluge,

Ich bin sehr bewegt über die Mühe und die Anerkennung aus so berufenen Munde.

Herzlichen Dank.

Bei viel Gegenwind beflügelt eine so positive Rückmeldung ungemein.

Ihr Brief kommt an meine “Positive Energie” Wand.

 

Einen schönen Tag.

Mit freundlichen Grüßen

N.N.

 

November 2017

Hallo Herr Kluge,

ich freue mich von Ihnen lernen zu dürfen. Ich habe einige erste Workshop Eröffnungen von Ihnen erlebt. Diese Eröffnung hat mich beeindruckt und begeistert. Ich hörte von Ihnen was Sie bewegt die Studenten zu begleiten, Sie haben sich menschlich gezeigt und zu der Gruppe eine respektvolle Beziehung aufgebaut. Sie haben Ihre Mission “verkauft” und ich habe sie Ihnen bereitwillig “abgekauft”( das sind unzutreffende Begriffe, aber beschreiben meine Wahrnehmung). 

Eine lebhafte Gruppe entstand unter Ihrer Leitung und hielt das Niveau bis 16.00h. Was Sie vorleben ist eine LEHRKUNST. Alles was Sie den Studenten zeigen, können diese später anwenden. 

Ich schreibe mein LPJ noch, habe momentan aber meine Gedanken in der Lösungsfindung unsrer Situation.

Liebe Grüße N.N.

 

Oktober 2017

Sehr geehrter Herr Prof Kluge

Bisher haben wir Ihnen unsere Wertschätzung und Dankbarkeit vor unserem Kontaktabbruch nicht zum Ausdruck gebracht und ich kann nur hoffen, dass Sie die Entschuldigung dafür in aller Form uns glauben.

Ich und auch *Steffen sind Ihnen und Ihren Mitarbeiterinnen zutiefst dankbar, weil Sie uns als Menschen angenommen haben und uns mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben, wie kaum jemand anderes!!! Wahrhaftig!!!

*Bettina und *Steffen

*Namen geändert

 

 Juli 2017

„Ich erlebte die die meiste Zeit über in emotionaler Balance, insbesondere den Anfang des Workshops empfand ich als vertrauensvoll und offen“ .

„Ich bin zufrieden und froh, dass ich im Workshop war […]“.

„Für mich persönlich stand Kommunikation, Bewusstheit und Beziehungsgestaltung thematisch im Vordergrund, und das sind alles Themen, die  mich    interessieren    und    neugierig   machen“.

 „Die Hervorhebung der Beziehung im pädagogischen Handeln, insbesondere im FSP Emo/Soz hat auch mein Interesse geweckt und ich fühle mich neugierig diesbezüglich“.

 „Welche Gefühle erlebe ich noch nach dieser Workshopeinheit? Zufriedenheit“.